Gemeindegestaltung
Unsere Gemeinde phantasievoll gestalten
Wir werden uns weiter für die Entwicklung intelligenter Konzepte hinsichtlich einer attraktiven Gestaltung unserer Gemeinde einsetzen.
So werben wir seit Jahren für die Entwicklung eines bürgerfreundlich gestalteten Zentrums in der Gemeinde. Für den Kernbereich im Ort Rosdorf bedeutete dies: Um die Ansiedlung kleinerer Läden zu ermöglichen, müssten bessere Rahmenbedingungen geschaffen werden.
Gleiches gilt für kulturelle und kulinarische Angebote (z.B. Biergarten mit Restauration), die zu einem solchen Gebiet gehören. Natürlich ist die Anlage von Grün- und Ruhebereichen in eine solche Gestaltung zu integrieren. Geschützte Zuwegungen für Radfahrer und Fußgänger zu diesem Einkaufs- und Freizeitbereich ließen sich phantasievoll einrichten. Würden all diese Maßnahmen kinder-, senioren- und behindertengerecht geplant und umgesetzt, hätten wir die Grundlage für ein lebendiges Zentrum geschaffen.
Die Realität sieht derzeit leider etwas anders aus: Viele Chancen wurden vertan. Die Schaffung eines attraktiven Zentrums, das Menschen zum Shoppen und Verweilen einlädt – ein verblassender Wunschtraum? Derzeit bleibt alles quadratisch, keinesfalls aber praktisch und gut. Immer mehr Einkaufsmärkte sprießen aus dem Boden. Flächen und Straßen werden in alten Strukturen belassen, zubetoniert und asphaltiert. Leider wurden und werden so Fakten geschaffen, die als Fehlentwicklung nur schwer zu korrigieren sind. Anlieger und Steuerzahler müssen zudem für die zugehörige Straßenrenovierung tief in die Tasche greifen.
Die verbliebenen Naturflächen in allen 11 Orten der Gemeinde dürfen nicht weiter angegriffen werden. In dieser Hinsicht konnten wir mit Unterstützung vieler Bürgerinnen und Bürger in der Vergangenheit beispielsweise verhindern, dass der Wartberg wie ursprünglich geplant bis hin zur Baumgrenze bebaut wurde. Zu diesem Thema wurden in der Vergangenheit viele Dinge gesagt, versprochen – und nicht gehalten. Es gilt weiterhin wachsam zu sein, um wenigstens das verbliebene Stück Natur zu erhalten.
Vorliegende Ideen zum Erhalt und zur Wiederbelebung der heimischen Fauna und Flora finden unsere volle Unterstützung. Wir werden darauf achten, dass angedachte Maßnahmen nicht im Sande verlaufen. Dies gilt z.B. für die Aktion „Blühende Landschaft“ (Motto: „Eine blühende Landschaft gestalten, in der Menschen und Tiere sich wieder wohlfühlen können“ - siehe: www.bluehende-landschaft.de). Es geht dabei um die Aussaat heimischer Blütenpflanzen mit dem Ziel, dramatisch geschrumpfte Lebensräume für Bienen, Schmetterlinge etc. wieder aufzubauen.
Autor: Dieter Eikenberg
