Kommunalwahl 2016

Mobilität
umweltverträglich und zukunftsfähig

Wir wollen, dass die Mobilität für Rosdorferinnen und Rosdorfer durch eine bessere Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und den Ausbau des Radwegenetzes verbessert wird und alle die  Chance haben, geeignete Wege auch ohne Auto zurückzulegen.
Für eine zukunftsfähige Mobilität sind wir am Zug
Wir haben unsere Ziele aus dem letzten Wahlprogramm komplett erreicht. Der geforderte Bahnhaltepunkt und der Weiterbau des Göttinger Radschnellweges nach Rosdorf sind beschlossene Sache. In den nächsten Jahren kommt es darauf an diese Projekte umzusetzen und weiter voran zu kommen.
Wir wollen, dass unser Rosdorfer Bahnhaltepunkt zu einem Mobilitäts-Knotenpunkt wird, den alle Rosdorferinnen und Rosdorfer auch mit Bus und (Elektro)-Rad erreichen können.
Radwege schnell und sicher
Wir wollen, dass attraktive Radwege nicht nur die Ortsteile mit dem Kernort, sondern auch die Ortsteile untereinander verbinden. Die Qualität soll eine Befahrbarkeit mit Elektrorädern ermöglichen.
Wir wollen den Umstieg auf lärm- und abgasfreie Elektromobilität und stehen für den Ausbau der Ladeinfrastruktur. Von der Gemeinde neu angeschaffte Fahrzeuge sollen – wenn nicht die Ausnahme begründet ist – grundsätzlich elektrisch betrieben sein. Hierbei wird sichergestellt, dass der Strom aus erneuerbaren Energien stammt.
Besser getaktet mit dem Bus
Wir wollen für Rosdorf eine wesentliche Qualitätsverbesserung in der Busanbindung.  Der stündliche Stadtbus ist zu wenig für den Kernort mit über 6000 Einwohnern. Zum Vergleich: der gut halb so große Göttinger Stadtteil Holtenser Berg wird im Viertelstundentakt angefahren und in der Nacht von Sa/So stündlich bis So 7 Uhr. Wir wollen für Rosdorf eine vergleichbare Qualität erreichen. Für die Ortsteile fordern wir über das jetzige Busangebot hinaus ein ergänzendes, nachfrageorientiertes Modell wie z.B. einen Bürgerbus oder Rufbus, insbesondere auch an Wochenenden.
Mit dem Mobilitätskonzept leisten wir einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz.

Unser Beitrag zum Klimaschutz

1,5 oder 2 Grad Erderwärmung. Wir wissen nicht, was für die Umwelt – und für uns – gerade noch erträglich ist. Daher muss möglichst schnell die Abkehr von fossilen Energieträgern und ein Umstieg auf erneuerbare Energien erfolgen. Nur so lässt sich das klimarelevante CO2 vermeiden Wir Grünen stehen sowohl für den vollständigen Umstieg auf erneuerbare Energien, als auch für eine Energieeinsparung und -effizienz.
Siedlungsentwicklung
Sowohl Mobilität, als auch Siedlungspolitik sollten sich an  CO2-Reduktionszielen orientieren. Bei der Aufstellung von Bauleitplänen sollten die Ziele des Klimaschutzes berücksichtigt werden. Für energetische Sanierung im Bestand sollte die Gemeinde mit guten Beispiel vorangehen und gemeindeeigene Immobilien energetisch aufwerten.
Private Hausbesitzer sollen über die  Möglichkeiten von aktuellen Investitions- bzw. Förderzuschüssen zur energetischen Sanierung regelmäßig informiert werden.

Gemeinde- und Ortsentwicklung gemeinsam gestalten

Bei der Ortsentwicklung ist vorrangig die innere Entwicklung im Bestand zu fördern. Dabei ist die Durchlässigkeit für Fußgänger und die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Dies gilt neben beispielsweise für die „Einkaufsmeile“ im Bereich Göttinger Straße/Rischenweg mit den vielen unübersichtlichen Parkplatzzufahrten auch für die Fortentwicklung unserer Ortschaften.
Für mehr Demokratie und Bürgerbeteiligung
Wir fordern die rechtzeitige Information und Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern bei wichtigen kommunalen Planungen und Entscheidungsprozessen. Das betrifft insbesondere die Orts-und Gemeindeentwicklung

Wirtschaft und Finanzen

Wirtschaftspolitik bedeutet in erster Linie die Sicherung des Bestands der Unternehmen und deren Weiterentwicklung zu unterstützen. Mit der Verbesserung der Verkehrsanbindung im öffentlichen Verkehr wächst auch die Standortqualität für die Wirtschaft. Für Neuansiedlungen wollen wir ein professionelles Marketing. Gerade im Norden der Gemeinde ist ein gemeinsames Vorgehen mit Göttingen statt des bisherigen Gegeneinander erforderlich.
Der gemeindliche Haushalt weist trotz steigender Einnahmen seit Jahrzehnten große Defizite aus. Daher sehen wir es als Aufgabe an, bei den gemeindlichen Ausgaben Prioritäten zu setzen. Sicherheitsrelevante Investitionen z.B. in die freiwillige Feuerwehr müssen selbstverständlich trotz knapper Kassen getätigt werden. In das Setzen der Prioritäten möchten wir die Bürgerinnen und Bürger einbeziehen und fordern daher einen Bürgerhaushalt, in dem ihnen ein Mitspracherecht über die Schwerpunkte gemeindlicher Ausgaben eingeräumt wird.

Soziales Miteinander von Kindern, Jugend, Familie, Senioren und Vereinen

Wir setzen uns für den Erhalt dezentraler Kinderbetreuungsangebote in den Ortsteilen ein und wollen beide Rosdorfer Grundschulen erhalten.
Die Jugendarbeit in den Ortsteilen ist zu erhalten und ggf. auszubauen, gleichzeitig ist das Vereinsleben zu stärken. Ebenso muss es in allen Ortschaften möglich sein, alt zu werden. Hierfür muss darauf geachtet werden, dass altersgerecht gebaut und umgebaut wird. Für notwendige Förderungen werden wir uns stark machen.
Zusammengefasst lässt sich grüne Politik beschreiben als die Begleitung von Familien in allen ihren Entwicklungsstadien.